Nach 14 Jahren: Jannik Schmitz verlässt seinen Heimatverein

Seit seinem 8. Lebensjahr spielt der 22-Jährige für den TV Asseln in der Handballabteilung. Nach nun 14 Jahren beim TVA, hat sich Jannik für eine neue Herausforderung entschieden. Zur neuen Saison wird er für die erste Herrenmannschaft der DJK Saxonia Dortmund in der Kreisliga auflaufen. Dies teilte er seiner Mannschaft in einer Videokonferenz mit: „Die Entscheidung ist mir ehrlich gesagt überhaupt nicht leicht gefallen. 14 Jahre sind ein Brett und schon fast ungewöhnlich in der heutigen Zeit. Ich spiele mit den meistens Jungs seit meiner Kindheit beim TVA, da ist so eine Entscheidung nochmal etwas schwieriger“.

Jannik, der in seiner Jugendzeit noch von seinen jetzigen Mitspielern Björn Polenz und Timo Steinberg trainiert wurde, durchlief von der F- bis zur A-Jugend alle Altersklassen beim TVA, ehe er anschließend in die Herrenmannschaft übernommen wurde. Dort war er nun fünf Jahre ein Teil der Mannschaft. Gemeinsam mit seinen Mitspielern Fabien Krüger und Max Kubelt wurde er in der A-Jugend Kreismeister und schaffte 2017 mit der Herrenmannschaft den Aufstieg in die Kreisliga. Der Klassenerhalt gelang der jungen Mannschaft nicht. Nach nur einem Jahr ging es zurück in die 1. Kreisklasse.
Warum der 22-Jährige jetzt den Verein wechselt und eine neue Herausforderung annimmt hat zwei Gründe: „Ein guter Freund von mir spielt bei der DJK Saxonia Dortmund und fragt mich jetzt schon seit zwei Jahren ob ich Interesse hätte. Dazu kommt, dass ich ab August einen neuen beruflichen Weg einschlage und mir die Trainingszeiten bei der DJK entgegen kommen. Ich habe für mich entschieden, dass ich nach so langer Zeit eine neue Herausforderung annehmen möchte“.

Das Jannik nach so einer langen gemeinsamen Vergangenheit die Mannschaft vermissen wird, streitet er nicht ab: „Ich habe mit den meisten Jungs jetzt seit der Grundschule zusammen in einer Mannschaft gespielt. Nach einer so langen gemeinsamen Zeit werde ich die Mannschaft und einige gemeinsame Abende vermissen. Aber ich hoffe, dass zumindest der Kontakt mit den meisten Jungs bestehen bleibt. Wir hatten auf und neben dem Platz eine Menge Spaß und haben gemeinsam viel gelacht. Ich bedauere, dass ich mich nicht in der Sporthalle bei meiner Mannschaft verabschieden konnte…aber das holen wir sobald weitere Lockerungen beschlossen sind, auf jeden Fall nach“.

Wir bedanken uns bei Jannik für seinen ehrenamtlichen Einsatz für die Handballabteilung und wünschen ihm für seine berufliche und sportliche Zukunft alles Gute!

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